Heime Kriens – zwischen Kontinuität und Aufbruch
Was hat dich motiviert, die Leitung der Heime Kriens zu übernehmen?
Die Heime Kriens sind für mich mehr als ein Arbeitsplatz – sie gehören zum sozialen Herzen unserer Stadt. Die Lebensqualität älterer Menschen mitzugestalten, ist für mich sinnstiftend. Ich fühle mich zu Kriens und den Menschen hier stark verbunden und möchte mit den Teams einen Ort schaffen, an dem man gerne lebt, arbeitet und sich begegnet.
Was bringst du aus deinen bisherigen Stationen mit?
Ich habe verschiedene Führungsaufgaben im Gesundheitswesen übernommen. Zentral ist für mich eine vertrauensvolle, wertschätzende Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitenden, Bewohnenden, Angehörigen und Partnern. Ich bringe Erfahrung in Führung, Angebotsentwicklung und Veränderungsprozessen mit und setze auf Klarheit, Verlässlichkeit und Respekt.
Was möchtest du bewahren – und wo siehst du Raum für Neues?
Die Heime Kriens geniessen grosses Vertrauen – das möchte ich bewahren. Gleichzeitig verändern sich die Bedürfnisse in Pflege und Betreuung. Themen wie Selbstbestimmung, neue Wohnformen, Digitalisierung und Kooperationen gewinnen an Bedeutung. Veränderungen gestalten wir gemeinsam, Schritt für Schritt und mit klaren Zielen.
Was möchtest du in den ersten Monaten anpacken?
Zuerst möchte ich zuhören und verstehen: Bewohnende, Angehörige, Mitarbeitende und Partner kennenlernen. Darauf aufbauend setzen wir Prioritäten und gehen konkrete Verbesserungen an – für eine gute Lebensqualität der Bewohnenden und gut passende Rahmenbedingungen der Mitarbeitenden.
Was wünschst du dir für Bewohnende, Angehörige und die Krienser Bevölkerung?
Bewohnende sollen sich sicher, respektiert und gut umsorgt fühlen – mit möglichst viel Selbstbestimmung. Angehörige sollen wissen, dass ihre Liebsten gut aufgehoben sind und ihre Anliegen ernst genommen werden. Die Krienser Bevölkerung soll die Heime Kriens als offene, lebendige Institution wahrnehmen, die eng mit dem Leben in Kriens verbunden ist.